dramadreieck

52 Dd

dramadreieck

Sich gegenseitig dienlich sein, ist eine gute Grundlage für Beziehung.Bernd Schmid

Einführung in das Element: dramadreieck

Textauszug (KK 52-Dd)

Das Dramadreieck stammt aus dem Konzeptverbund der Transaktionsanalyse. Ursprünglich entwickelt hat es Stephen Karpman Ende der 1960er Jahre.

 
Es modelliert ein Kommunikationsmuster, das ganz sicher eskalierend wirkt und deshalb für eine kooperative und konstruktive Kommunikation zu meiden ist. Denn auch wenn die Beteiligten eines Dramadreieck sehr engagiert und mit guten Absichten agieren, kommen sie in der Sache nur selten weiter und fühlen sich schlussendlich immer entfremdet, isoliert und unfähig, gemeinsam etwas zu schaffen.

 
Mit seinen drei Rollen Verfolger, Opfer und Retter werden konfliktrelevante Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster beschrieben. Diese wirken in ihrem dynamischen Zusammenspiel eskalierend. Dabei wechseln die Rollen zwischen den Beteiligten zuweilen in Sekundenbruchteilen.

 

Die Kenntnis vom Dramadreieck hilft, die destruktiven Kommunikationsmuster zu erkennen und zu meiden.

Unser Praxistipp

Kontext Organisationen

Das Dramadreieck beschreibt psychologische Rollen, keine Personen. Der Kontext des Konzepts waren Gruppen- und Einzelberatungen.

Hilft das Dramadreieck auch bei der Beratung von Organisationen bzw. bei Mediationen in Organisationen?

Oswald Summerton "Game Pentagon"

Für Organisationen entwickelte O. Summerton auf der Basis des Dramadreiecks ein weiteres Konzept. Es führt zwei weitere wichtige Rollen ein: Die "Zuschauer" (Spectators) und den "Inszenator" (Stage Manager).

Für Summerton handelt es sich aber nicht um psychologische Rollen, sondern um Platzhalter, die in Organisationen (von Rollenträgern innerhalb ihrer Rollenanforderungen) ausgefüllt werden.

Ausführlich dazu der entsprechende Aufsatz in "Theorie und Praxis der Transaktionsanalyse in der Mediation. Ein Handbuch", Hrg. von Sascha Weigel, Baden Baden 2014. (Zu beziehen über den Herausgeber)

KARTEIKARTEN UND BLOGBEITRAG ZUM ELEMENT

Themengebiete des Elements (KK)

Die Themengebiete der Elemente werden durch Karteikarten erschlossen. Diese sind das Begleitmaterial der Aus- und Fortbildungsversanstaltungen von INKOVEMA.
 
Aktuelle Karteikarten zum Element
 

KK 52-Dd 1 Einführung in das Dramadreieck
KK 52-Dd 2 Nutzen des Dramadreiecks
KK 52-Dd 3 Die drei manipulativen Rollen im Dramadreieck
KK 52-Dd 4 Das Dramadreieck als Prozessmodell
KK 52-Dd 5 Das Game-Pentagon

Blogbeitrag zum Element

Das Dramadreieck als Diagnose- und Interventions-instrument

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